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Unternehmen und Bildung: Arbeitsplätze der Industrie 5.0

Unternehmen und Bildung: Arbeitsplätze der Industrie 5.0

JANUAR 2026
·
4 Minuten
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Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung neuer Generationen auf die Arbeitswelt der Zukunft. Die Öffnung von Räumen, die gemeinsame Nutzung von Prozessen und die Weitergabe von Wissen an Studierende ist nicht nur eine Investition in talentierte potentielle Mitarbeitende, sondern auch ein konkreter Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung und des Engagements für die Region und ihr Gewerbe. Wenn Bildung an die Realität der lokalen Industrie angepasst wird, gewinnt das Lernen an Bedeutung und die Industrie stärkt ihre Fähigkeit, sich nachhaltig zu entwickeln.

Aus dieser Überzeugung heraus beteiligt sich Actiu am Projekt Digital Workplaces for Industry 5.0, einer Initiative zusammen mit den Berufsbildungszentren IES Cotes Baixes und CIFP Miguel Altuna sowie dem Maschinenbauunternehmen Aurrelan. Das Ziel: zu analysieren, wie sich der Übergang zur Industrie 5.0 auf konkrete Arbeitsplätze überträgt und welche Fähigkeiten in der Zukunft zu Schlüsselqualifikationen werden. Das Projekt findet in einem realen Unternehmensumfeld statt: Das Unternehmensgelände von Actiu wird zu einem gemeinsamen Lernumfeld von Unternehmen und Ausbildung.

Actiu fördert die Verbindung zwischen Unternehmen und Ausbildungsstätten, um neue Generationen auf die Industrie 5.0 in einem realen Industrieumfeld vorzubereiten.

Das Projekt: Technologie, die Menschen begleitet

Das Projekt besteht aus einem digitalen Arbeitsplatz, der die Person beim Montageprozess unterstützt. Jede Phase der Aufgabe wird von der Arbeitsstation angeleitet, die Person weiß, was in jedem Moment zu tun ist, und jeder Arbeitsschritt wird überprüft, bevor es weitergeht. Wie das bei Actiu konkret aussieht: Die Station wird in einer Montagelinie für Stuhlkomponenten eingesetzt, in der Präzision Teil des Arbeitsalltags ist.

Das Ziel ist nicht, dass die Technologie die Arbeit erledigt, sondern dass sie dabei unterstützt, sie besser zu erledigen. Sie strukturiert den Prozess, sorgt für Klarheit und erleichtert das progressive Lernen. Der Mitarbeitende weiß jederzeit, was bei jedem Schritt erwartet wird, und erhält eine sofortige Bestätigung, wodurch weniger Fehler passieren und vom ersten Tag an Vertrauen aufgebaut wird.

Das Ingenieursteam von Actiu ist direkt an der Entwicklung dieser Station beteiligt und arbeitet gemeinsam mit Aurrelan daran, die Prozessschritte festzulegen und das System an die Produktionsrealität anzupassem. David Sánchez, technischer Leiter von Actiu, erklärt : „Das System führt einen durch die einzelnen Arbeitsschritte und überprüft in jeder Phase, ob alles korrekt ist, bevor es weitergeht. So lernt man schneller und die Qualität kann von Anfang an aufrechterhalten werden.“

Dieser Ansatz hat auch deutliche Auswirkungen auf die Inklusion. Aufgrund der Möglichkeit, das Tempo festzulegen, dank der kontinuierlichen Unterstützung und verständlichen Strukturierung der Arbeit erleichtert der Arbeitsplatz die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen oder neurodivergenten Talenten. Accessibility wurde direkt in den Arbeitsprozess integriert, nicht nachträglich hinzugefügt.

Verbindung von Industrie und Ausbildung in der Praxis

Die Zusammenarbeit mit Berufsbildungszentren ermöglicht es uns, unsere konkrete Perspektive auf reale Arbsitsplätze in der Industrie zu teilen und gleichzeitig von denjenigen zu lernen, die die Fachleute ausbilden, die in den nächsten Jahren auf den Arbeitsmarkt kommen werden.

Für die Lehrkräfte ist die Arbeit in einem aktiven Produktionsumfeld hilfreich, um zu verstehen, wie neue Technologien in den Produktionsalltag integriert werden und welche Auswirkungen sie auf die Organisation der Arbeit haben. Für uns bietet die Zusammenarbeit einen Blick von außen, der uns hilft, Prozesse zu überprüfen, Verbesserungen zu erkennen und in Verbindung mit Menschen und der Region mehr Innovationen hervorzurufen.

Diese Beziehung basiert auf gemeinsamen Erfahrungen. Es geht nicht darum, zu erklären, wie die Branche sein sollte, sondern darum, gemeinsam an realen Fällen zu arbeiten und dabei voneinander zu lernen.

Wachstum durch Zusammenarbeit

Über die technische Entwicklung hinaus unterstreicht diese Erfahrung eine Arbeitsweise, die wir bei Actiu für entscheidend halten: Wachstum durch Zusammenarbeit. Die gemeinsame Arbeit an Prozessen und Projekten sowie die Öffnung von Lernräumen ermöglichen unsere Weiterbildung als Unternehmen und tragen zur Entwicklung des industriellen und pädagogischen Umfelds bei, das uns umgibt.

Innovation ist dann sinnvoll, wenn sie in realen Kontexten getestet wird, die Arbeit der Menschen verbessert und Möglichkeiten für gemeinsames Lernen schafft. Projekte wie dieses zeigen, dass die Zukunft der Industrie am besten gestaltet wird, wenn Unternehmen und Bildungseinrichtungen Verantwortung übernehmen und mit einer geteilten Vision gemeinsam voranschreiten.

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